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In der Geschäftstätigkeit

Swiss Life hat sich bereits im Jahr 2018 konkrete quantitative Ziele in der Betriebsökologie für die Reduktion der CO₂-Emissionen bis Ende 2021 gesetzt. Dazu gehörten:

  • die Erhöhung des Anteils von Strom aus erneuerbaren Energien in den Betriebsgebäuden auf 100%
  • die kontinuierliche Reduktion von fossilen Energieträgern in den Betriebsliegenschaften im Rahmen der Investitionszyklen
  • die Senkung der Treibhausgasemissionen pro FTE um 10% im Vergleich zu 2016

Diese Ziele hat Swiss Life Ende 2021 erreicht oder übertroffen. Alle Betriebsgebäude werden mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt und fossile Energieträger kommen immer weniger zum Einsatz. Zudem konnte Swiss Life die Treibhausgasemissionen pro FTE gegenüber 2016 von 3311 kg um rund 55% auf 1476 kg Ende 2021 reduzieren. Damit wurde das Ziel deutlich übertroffen.

Im Unternehmensprogramm «Swiss Life 2024» hat sich Swiss Life in der Nachhaltigkeitsstrategie neue Ziele für die Betriebsökologie gesetzt:

Klimaziele innerhalb der Geschäftstätigkeit der Swiss Life-Gruppe

CO₂-Emissionen

Swiss Life möchte die CO₂-Emissionen pro FTE im Vergleich zu 2019 bis Ende 2024 um weitere 35% reduzieren, indem sie in erster Linie die Reisetätigkeit senkt sowie verstärkt emissionsärmere Mobilität nutzt und Strom aus nachhaltiger Produktion bezieht. Im Rahmen der Investitionszyklen will sie fossile Energieträger für die Heizungen der Betriebsgebäude zudem weiter reduzieren.

Die gemessenen, unvermeidbaren CO₂-Emissionen der Betriebsökologie des Berichtsjahrs 2021 werden im Jahr 2022 durch zertifizierte Projekte in den europäischen Kernmärkten neutralisiert. Damit wird die betriebliche Tätigkeit von Swiss Life ab 2022 netto-null sein.

Im Jahr 2021 hat Swiss Life die Datenerfassung der Umweltkennzahlen weiter standardisiert. Sie evaluierte den Datenerfassungsprozess neu und fasste ihn in einem gruppenweit gültigen Unternehmenshandbuch zusammen. Zusätzlich wurde eine Datenerfassungssoftware eingeführt, mit der die Konsolidierung und die Hochrechnung der Daten sowie die Berechnung der Emissionen automatisiert erfolgen. Dadurch konnten die Qualität und die Genauigkeit der Datenerfassung und der Emissionsberechnung erheblich verbessert werden. Die Bilanzierung der CO₂-Emissionen erfolgt neu nach den international anerkannten Standards des Greenhouse Gas Protocol Corporate Standard (GHG Protocol Corporate Standard). Die CO₂-Emissionen der Betriebsstandorte von Swiss Life werden mit Emissionsfaktoren der wissenschaftlichen Datenbanken Ecoinvent und Ademe ermittelt. Die wissenschaftsbasierten CO₂-Äquivalente, die zur Ermittlung herangezogen werden, beziehen alle relevanten Treibhausgase mit ein:

  • Die Scope-1-Emissionen umfassen den Brennstoffverbrauch für Gebäudeheizungen und den Treibstoffverbrauch der unternehmenseigenen Fahrzeugflotte.
  • Die Scope-2-Emissionen umfassen den Verbrauch von zugekauftem Strom und Fernwärme der Betriebs­standorte.
  • Bei den Scope-3-Emissionen weist Swiss Life im Moment vier Kategorien aus:
  • Kategorie 1 «Zugekaufte Güter & Services» umfasst den Papierverbrauch und den Wasser­bezug der Betriebsstandorte. Andere zugekaufte Leistungen, zum Beispiel Serverkapazitäten, die für Swiss Life auch relevant sind, werden in dieser Kategorie noch nicht erfasst.
  • Kategorie 3 «Energieaktivitäten» umfasst die vorgelagerten Prozesse für die Herstellung der zugekauften Gebäudeenergie, die nicht in Scope 1 und 2 enthalten sind.
  • Kategorie 5 «Abfall» umfasst die Emissionen, die durch die Abfallentsorgung der Betriebs­standorte entstehen.
  • Kategorie 6 «Geschäftsreisen» umfasst die Kilometer, die Mitarbeitende für Geschäftsreisen mit der Bahn, dem Auto oder dem Flugzeug zurücklegen.

Die anderen Kategorien sind entweder für Swiss Life nicht relevant oder die Daten sind noch nicht in einer zufriedenstellenden Qualität verfügbar. Zu den für Swiss Life relevanten, aber nicht erfassten Scope-3-Emissionen zählt Kategorie 7 «Pendeln». Die Kategorien 13 «Nachgelagerte geleaste Anlagen» und 15 «Investitionen» werden behandelt. Zu diesen beiden Kategorien werden die gewichteten CO₂-Intensitäten angegeben.

Die Umweltkennzahlen des Jahres 2021 wurden erstmals von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer auditiert.

Durch die umfassende Prozessanpassung der Umweltdatenerhebung und -berechnung haben sich auch die historischen Vergleichsdaten für 2019 und 2020 geändert und wurden deshalb entsprechend neu berechnet. Damit konnten die Daten retrospektiv an die aktuellen Standards angepasst und vergleichbar gemacht werden. Ein Vergleich der angepassten Werte mit den Werten aus Vorjahresberichten ist nicht möglich.

Die wesentlichsten Änderungen sind:

  • Die CO₂-Bilanzierung erfolgt neu nach den Standards des GHG Protocol Corporate Standard – vormals Standard des Vereins für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten (VfU).
  • Die Emissionsfaktoren wurden auf zeitgerechte Werte der wissenschaftlichen Datenbanken Ecoinvent und Ademe aktualisiert.
  • Die Struktur der Kennzahlen wurde weiter vereinheitlicht.
  • Die Hochrechnungen wurden verbessert und deren Anteil nochmals reduziert.

Absolute Umweltkennzahlen

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Relative Umweltkennzahlen pro FTE

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Swiss Life hat ihr Ziel, bis Ende 2021 100% Strom aus erneuerbaren Energien zu beziehen, erreicht. Bis Ende 2024 will Swiss Life die gesamten Emissionen pro FTE um 35% im Vergleich zu 2019 reduzieren. Ende 2021 sind die gesamten Emissionen pro FTE um 39% geringer als 2019 unter anderem bedingt durch Effekte aufgrund der Einschränkungen während der Pandemie.

Weitere Angaben finden sich im Nachhaltigkeitsbericht (Kapitel «Betriebsökologie»).